Patent

Die „Umsonst Mentalität“ muß ein Ende haben, hemmungslos profitieren politische Gruppen von den Begriffen anderer. Das Treitschke Institut ist um die Urheber (nur ein Euphemismus, es geht selbstverständlich um die Verwertungsrechteinhaber), wie die Erschließung neuer Bereiche für die ursprüngliche Akkumulation besorgt und regt von daher ein Patensystem für Szene/Slang Begriffe an:

So hat sich bereits eine als „rechtsextrem(sm)“ eingeschätzte Partei den Begriff „Hass(r)“ gesichert, während die „Zerschlagung(tm)“ künftig vom einzurichtenden Zentralrat der Linken verwaltet werden soll. Streit herrscht noch um die Eigentumsrechte an „Faschismus“, auch wird der „Nationalsozialismus“ künftig auf für den Sozialismus gewaltige Tantiemen zu zahlen haben.

Dieses System schützt v.a. nachhaltig – denn ökonomisch – vor rechtswidriger Aneignung (recodierung/bricolage/…). Es kann ja nicht sein, daß so schöne Beleidigungen wie „Zecke“, „Slut“, „schwul“oder „Bure“ und „Schwarz“ plötzlich etwas ganz Anderes als ihre Eigentliche Bedeutung heißen und auf einmal den herabgewürdigten gehören!

Auch die leidigen „Political Correctness(tm)“ Debatten werden sich erledigen, kein endloser Streit mehr, ob sprachliche Gewohnheiten oder beleidigungsfreies Sprechen wichtiger sind, wem beispielsweise die „Negerküsse(r)“ 0.50€ Spende pro Nennung wert sind, möge glücklich damit werden.

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