Kontakt

Autor*1

Nach der Verkündigung von Gottes Tod2, traf dieses Schicksal auch d* Autor*3, sei es auch als Aspekt vom Ende des Menschen.4 Gleichwohl sich das Autor*team noch recht lebendig fühlt, bleibt fraglich, ob und in wieweit die diskurstypologische Kategorie5 „Autor*“ für die hier veröffentlichten Texte und Bilder hilfreich ist.

Eine Aneignung6 im eigentumsrechtlichen Sinn kann nicht sein, da – durchaus mit politischem Impetus7 – hier Veröffentlichtes unter Creative Commons by-nc-sa steht. Auch ein konstantes Wertniveau8 ist hier nicht zu erwarten. Ob wir es irgendwann schaffen, Diskursivitäten bzw. „Paradigmen“9 zu begründen 10 sei dahingestellt – dieses „Werk“ ist eine Baustelle.

Die Frage nach Autor*nschaft also bewußt offen lassend, geben wir zunächst lediglich eine Kontaktadresse an.

kulturellepraxis [ätt]gmx.de

Gleichwohl nicht so zuverlässig und z.Zt. eine One-Cyborg-Show, bei Twitter erwischt Ihr uns bisweilen als

@Sokalist_n

Kommentare

An einen Herrschaftsfreien11 Diskurs12 genausowenig glaubend, wie an vollständige Formalisierungen, bemüht sich das Team, nur Illegales, Spam und Trolliges zu zensieren, hingegen abweichende Meinungen zuzulassen; sieht aber ansonsten auch kein Anrecht auf Kommentierung.

Ohne Aussagen über die Qualität zu treffen, kann mit einem gewissen Anspruchsniveau bei der Decodierung13 gerechnet werden. Beachtet auch: „‚Kultur“Wissenschaftler*Innen'“ „sprechen“ „immer“ „in ‚Anführungsstrichen'“, wir distanzieren uns grundsätzlich von uns selbst.

Baustelle betreten erbeten, Cyborgs haften für ihre Subjektivierungen.

Disclaimer

Die hier veröffentlichten Inhalte sind überwiegend satirischer Natur und damit nicht immer wörtlich zu verstehen. Insbesondere sind unbelegte Aussagen nicht mit Tatsachenbehauptungen zu verwechseln, es handelt sich um literarischen Ausdruck („Kunst“). Die Autor*n übernehmen keinerlei Gewähr für Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder sonstige Qualität der hier präsentierten Informationen und keinerlei Haftungen für Schäden durch Glauben an ihre Worte.

Auf den Inhalt der verlinkten Seiten haben wir keinerlei Einfluß. Wiedergegebene Meinungen und Tatsachenbehaupten müssen nicht den unsrigen entsprechen (kritisches Denken und wissenschaftlichen Pluralismus zu fördern gehört zu unseren Zielen). Zum Zeitpunkt der Verlinkung konnten keinerlei Rechtsverletzungen erkannt werden; sollte sich dies ändern bitten wir schnellstmöglich um Hinweis an o.g. Adresse.

Wir sind bestrebt, nur eigenes oder gemeinfreies Material zu verwenden. Von den Autor*n erstelltes Material betrachten wir als Creative Commons by-nc-sa, dennoch bieten wir keine Garantie, ob im Falle einer Wiederverwertung nicht Rechte dritter betroffen sind.


1 Die Frage nach geschlechtsneutralen Schreibweisen ist allen hier schreibenden bekannt, gleichwohl die Lösungen recht unterschiedlich ausfallen können. Interessierte (ver)mögen sich an folgenden Stellen über die Problematik informieren: Herrmann, Steffen Kitty: Performing the Gap; in: Arranca! 10 (2003), Bd.28; S. 22-26 (Online verfügbar), sowie in der Vortragdokumentation Frank Apunkt Schneider: Die Diktatur des „man“.

2 Nietzsche, Friedrich: Die fröhliche Wissenschaft; in: Idyllen aus Messina, die fröhliche Wissenschaft, nachgelassene Fragmente Frühjahr 1881 bis Sommer 1882; Hrsg. v. Colli, Giogio, Massino Montinari; Berlin, New York 1973 (Netzsches Werke: Kritische Gesamtausgabe V. Abteilung, 2. Band); c.125, S. 158-160. Online verfügbar.

3 Barthes, Roland: Der Tod des Autors; in: Jannidis, Fotis: Texte zur Theorie der Autorschaft; Stuttgart 2000 (Ersterscheinen: New York 1967). Online verfügbar.

4 Foucault, Michel: Die Ordnung der Dinge: Frankfurt/M 1974; S. 462. „Der Mensch ist eine Erfindung, deren junges Datum die Archäologie unseres Denkens ganz offen zeigt. Vielleicht auch das baldige Ende. […] man [kann] sehr wohl wetten, daß der Mensch verschwindet wie am Meeresufer ein Gesicht im Sand.“; vgl. Foucault, Michel: Das Subjekt und die Macht; in: Dreyfus, Hubert; Rabinow, Paul: Michel Foucault : Jenseits von Strukturalismus und Hermeneutik; Weinheim 21999; S. 243. Vgl. Foucault, Michel: Was ist ein Autor?; in: Ders.: Schriften zur Litaratur; Frankfurt/M 2003; (Ersterscheinen: Paris 1969); S. 235-270; S. 242 & 259f.

5 D.h. weder im Personenstand de* Schreibenden, noch zwangsläufig in der Vorstellung eines Werkes, sondern in spezifischen Regeln der jeweiligen diskursiven Formation zu suchenden Funktion. Vgl. Foucault: Autor; S. 245 & S. 258.

6 Foucault: Autor S. 245f.

7 vgl. etwa Keimform.de via Radio-FSK Podcast oder Oekonux.

8 Foucault: Autor S. 249.

9 Kuhn, Thomas Samuel: Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen; Frankfurt/M 2003 (Ersterscheinen: Chicago 1962); S. 193-199. Dabei scheint die Sichtweise sukzessiver Verschiebungen im Denkkollektiv von Fleck fruchtbarer: Fleck, Ludwik: Entstehung und Entwicklung einer wissenschaftlichen Tatsache : Einführung in die Lehre vom Denkstil und Denkkollektiv; Franfurt/M. 2006 (6. Auflage; Ersterscheinen: Basel 1935); S. 135.

10 Foucault: Autor S. 252.

11 Vgl. Foucault, Michel: Überwachen und strafen : Die Geburt des Gefängnisses; Frankfurt/M 1976; S. 39: „Man muß wohl auch einer Denktradition entsagen, die von der Vorstellung geleitet ist, daß es Wissen nur dort geben kann, wo die Machtverhältnisse suspendiert sind, daß das Wissen sich nur außerhalb der Befehle, Anforderungen, Interessen der Macht entfalten kann.“

12 Dies ist die einzige Verwendung eines LHabermas’schen Diskursbegriffs, welche Ihr auf diesem Blog finden werdet!

13 Hall, Stuart: Kodieren/Dekodieren; in: Bromley, Roger; Göttlich, Udo; Winter, Carsten (Hrsg.): Cultural Studies: Grundlagentexte zur Einführung; Lüneburg, 1999; S. 92-110.

Advertisements

Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: