Parolen mit Fußnoten

14. Dezember 2013

Hoch1 die2 „inter“nationale3 Solidarität4!


1 Obwohl diese tote Metapher aus Verständlichkeitsgründen nutzend, distanzieren wir uns hiermit entschieden von vertikalistischen Ideologien und wollen keine Wertigkeit durch Höhe implizieren. Die Alternative „Es lebe“ schien uns allerdings untotenfeindlich und mögliche Bündnispolitiken im Falle einer Zombiekalypse unnötig einzuschränken.

2 Das ebenfalls aus Verständlichkeitsgründen genutzte grammatikalische Geschlecht soll keinerlei gegenderte Konnotationen für „Solidarität“ evozieren. Aus Entschlossenheitsgründen wird in dieser Parole der bestimmte Artikel genutzt, doch soll damit keineswegs eine konzeptuelle Schließung oder Anspruch auf absolute Deutungshoheit über impliziert werden.

3 An dieser Stelle müssen wir uns auf Schärfste von völkischen Antiimperialismen distanzieren. „International“ soll eine Aufhebung von Entsolidariserung projektieren, welchen Subjekte durch nationalistische Ideologien und deren Materialisierungen – Grenzregimes, postkoloniale Tendenzen – ausgesetzt sind. Als äußerst problematisch erweist sich hierbei das „Inter“, da dies allzu leicht nationalstaatlichen Gebilde zum Gegenstand der Solidarität zu machen droht, also eine Emanzipation des Subjekts von nationalen Subjektivierungen a priori verunmöglicht. Die Diskussion ob möglicherweise „transnationale“ eine geeignete Ersetzung wäre, konnte bedauerlicherweise zum Zeitpunkt dieser Demonstration zu keinem konsensuellen Ergebnis gelangen. Wir bekennen uns jedoch entschieden zu dem Satz „All nationalisms are gendered, all are invented, and all are dangerous.“ aus McClintock, Anne: „No Longer in a Future Heaven“: Women and Nationalism in South Africa; in: Transition 15 (1991) S. 104-123, S. 104.

4 „Solidarität“ sollte keinesfalls als Szenesprache verstanden werden oder einseitiges Einfordern von Privilegien im Namen „der Bewegung“ (siehe). Vielmehr soll dieser Begriff mit neuem Inhalt gefüllt werden. Konzeptuell berufen wir uns hierbei auf Haraways Konzept einer Gemeinschaft ohne Totalität (vgl. Haraway, Donna Jeanne: A Cyborg Manifesto – Science, Technology, and Socialist-Feminism in the Late Twentieth Century; in: Socialist Review 80, 1985. Digital verfügbar und in deutscher Übersetzung vertont) und Elams „Groundless Solidarity“, d.h. grob umrissen dekonstruktivistische Solidarität ohne Identät (vgl. Elam, Diane: Towards a Groundless Solidarity, in: (dies.): Feminism and deconstruction; London (u.a.) 1994; S. 64-88.).


Das Kreuz mit den Privilegiendebatten

13. November 2013

Dieses Thema „Privilegien“ und die Frage ihrer richtigen Kritik ist kontrovers; insofern herrscht Bedarf nach mehr guten Artikeln und weniger schlechten Polemiken. Da die Kulturellepraxis dies gerade nicht zu leisten vermag, versuchen wir, wenigstens auf der Metaebene beizutragen und an dieser Stelle do-s & don’t-s vorzuschlagen, basierend darauf, was in bisheriger Lektüre an Käse unterkam.

  • Es sollte klar erläutert werden, was „Privileg“ bedeuten soll
    • Ebenfalls hilfreich: Im Blick zu behalten, was „Privileg“ bedeuten kann
    • Im falle der Rekonstruktion andererleute Verwendungen ist das principle of charity unbedingt anzuwenden
  • Klar herausstellen: Wird über verkürzte Lesarten oder das Potential einer Theoriepraxis gesprochen?
    • Wenn Ersteres der Fall ist: Wer nimmt diese Verkürzungen vor und wie verbreitet sind diese?
  • Es sollten Quellen genutzt werden, diese sinnvoll und nicht suggestiv ausgewählt, sowie offengelegt. Für diesen Artikel reden wir uns mal hierauf (sowie die dortigen Links) ‚raus.
  • Es sollte auf unnötige (küchen-)Psychoanalyse verzichtet werden: Derartige Debatten funkionieren oftmals – auch da es damit so einfach ist – über gegenseitige Unterstellungen versteckter/unbewußter niederer Motive. (z.B. „Lustfeindlichkeit“ vs. „Privilegienverteidigung“).
    • Sicherlich kann gerade in derartigen Debatten nicht die Deutungshoheit für die Motive einzelner Personen ihnen selbst überlassen werden
      • Gerade versuche, derartige Debatten durch „ich meine ja nur …“ und „die uns doch auch …“ artige Argumentationsfehler zu derailen trugen höchstwahrscheinlich massiv zur Verbreitung des Privilegienbegriffs als Gegenstrategie bei
      • Aus der ethischen Mottenkiste seien – leider mit dem äußerst problematischen Utilitarismus verbundene – konsequenzialistische Moralvorstellungen gefischt: Die Motive müssen nicht zwangsläufig ausschlaggebend zur Bewertung von Handlungen/Taten sein
      • Aus der psychologischen Mottenkiste sei die – leider mit dem äußerst problematischen Behaviorismus verbundene – Blackbox-Metapher gefischt: Wir können anderen Menschen nicht in die Köpfe sehen (und wenn doch: Es bringt nichts, wenn wir etwas über ihr Denken wissen wollen)
    • Die Psychoanalyse bietet einen mit etwas Wissen und Erfahrung gut zu bedienenden und Plausibilität erzeugenden Narrativgenerator
      • Gewarnt sei vor dem God Trick, die Psychoanalyse verleitet ganz besonders dazu
      • Oftmals kann mit einer „misanthropischen Unterstellung“ (Schulz von Thun) Kommunikation abgebrochen werden
        • Dies sei hier nicht generell bewertet, manchmal kann soetwas hilfreich sein. Nur sollten wir uns bewußt sein, es handelt sich damit lediglich um einen Zug in einem Macht-/Dominanzspiel, kein cat’s cradle (Haraway) gemeinsamer Wissensproduktion
      • Viele Ausprägungen der Psychoanalyse – auch die der Kritischen Theorie – sind heteronoramtiv und/bzw. homofeindlich. Siehe zur Psychoanalyse allgemein beliebige Lehrbücher, siehe zur Frankfurter Schule im Speziellen: Halle, Randall: Zwischen Marxismus und Psychoanalyse : Antifaschismus und Antihomosexualität in der Frankfurter Schule; in: Zeitschrift für Sexualforschung 9 (1996) S. 343-357.
      • Nahe am Kern der Theorie – also kaum durch kleinere Korrekturen behebbar – steht ein Modell unbewußter Triebe. Damit wird zumindest eine Art von Vorstellung über Begehren bzw. dessen Essenzialisierung nicht aus psychoanalytischer Theroriebildung loszuwerden sein. Welche impliziten Probleme/Ausschlüsse wir uns damit einhandeln sei am Beispiel von Asexualität verdeutlicht
    • Für die Erkenntnis, daß Motive nicht zwangsläufig bewußt und nicht zwangsläufig wie dargestellt sein müssen, sei auf Freud verzichtet – Koksen oder schreiben, eines von beidem hätte er lassen sollen – und auf den – gleichwohl nicht minder sexistischen – Nietzsche zurückgegriffen

Toller Artikel?

13. November 2013

D* Autor*in ist inhaltlich unentschlossen angesichts der Privilegiendebatte. Insofern sind anregende und durchdachte Artikel hierzu als Denkfutter höchstwillkommen.

Tl;dr: Leo Fischer – „Repression für alle“ mag ein Highlight stiilistischen Handwerks sein, zu inhaltlich gelungenem zählt er nicht. Hatte sich die Kulturellepraxis schon in der Vergangenheit über rein auf Gesinnungsapplaus heischende Konkretartikel aufgeregt, dieser wird nicht nur von den üblichen Verdächtigen durchaus positiv bewertetet. Der Artikel funktioniert deutlich differenzierter, bring aber letztlich doch nur Gegensätze in Stellung.

Da stellen wa uns ma ganz dumm und gehen den Artikel nach Argumenten und Begründungen durch; kurzgesagt: Zwei Argumente und zweieinhalb Quellen auf drei Seiten; immerhin.

Der erste Absatz hält weitgehend die Konventionen einer Meldung ein, betrachten wir ihn als nüchterne Bestandsaufnahme. Wobei: Besonders elegant ist die Formulierng „durchgeknallteren Teil der queerfeministischen Szene“: Wenn das schon nicht die Kritiker*innen spaltet, mit solch einem Entgegenkommen, kann dem Artikel so einfach kein Queerbashing mehr vorgeworfen werden; und so überschrieb die Kulturellepraxis dieser Artikel nicht mit „Flachzangen im Sonderangebot“ …

Der zweite Absatz brennt ein stilistisch-metaphorisches Feuerwerk ab, davon abgesehen aber nur mit der bloßen unbelegten Behauptung, Verwendung  des „Privileg“ienbegriffs sei inhaltsleeres Resultat der[?] Bildungskatastrophe. Vorwürfe wie „tu quoque“ oder „style over substance“ würden sich auf jenes Niveau begeben.

Umso angenehmer ist die Überraschung, daß der dritte Absatz  gleich zwei Qualitätsmerkmale erfüllt: Ein Argument (daß die Vorstellung verdienter Stärke und unverdienten Privilegien eine zu kritisierende gesellschaftliche Struktur absolut setzend affirmiert) – welches selbstverständlich durch den restlichen Artikel gezogen wird -, doch v.a. erfreulich ist, daß sogar Roß und Reiter*in genannt werden: McIntosh: „Unpacking the Invisible Knapsack“, gar mit Link auf den Artikel. Daß auch Lantzschi in o.g. Artikel kritisiert, sei nicht nur zu Verwischung identitär inszenierter Abgrenzungen und Zeichen erwähnt, sondern auch als Hinweis gelesen, daß die Quellenauswahl Schwächen ausweisen könnte. Fischer – wie zugegebenermaßen viele Szenenasen der anderen Seite – befindet sich also nicht auf dem Top-Stand der Debatte befindet.

„Identitätspolitik“ wird im vierten  Absatz – sogar als Ideologie – erwähnt; bleibt aber den Artikel hindurch undefiniert. Auf Kritik – oder Kritik der Kritik, es handelt sich um eine komplexe und durchaus wichige Debatte – der Identitätspolitik wird nicht näher eingegangen. Das o.g. Argument wird indessen zur Unterstellung ausgebaut, Subjekt der Theorie seien nur ehrliche Marktteilnehmer*innen, narrativ geschmeidig schleicht sich die Trope des strukturellen Antisemitismus an. Eine Verknüpfung von dem Rechtssystem immanenter Ungerechtigkeit und der kapitalistischen Produktionsweise wird angesprochen, dieser – ohne an dieser Stelle Exisenz eines Zusammenhanges zu bezweifeln – scheint der Zielgruppe jener Zeitschrift so geläufig sein zu müssen, daß nicht auszuführen oder zu begründen.

Im fünften Absatz taucht wieder sowas Ähnliches wie ein Argument auf: Eichmaß solle positive Befreiung, nicht Bekämpfung der mit „Privilegien“ thematisierten Ungerechtigkeit sein. Inhaltlich lassen wir das mal unkommentiert, können uns aber nicht den Hinweis an dieses sich bisweilen als „Außenministerium der Linken“ gebärdende Medium sparen, daß Eichung per definitionem von staatlichen Stellen durchgeführt wird. Ebenfalls im fünften Absatz taucht ein Unverständnis des Begriffs „Homonormativität“ auf; dabei folgt das Kritik-Konzept „Homonormativität“ den zarten Argumentationsansätzen des Artikels, sich nicht isoliert gegen einzelne Diskriminierungsverhältnisse wenden zu sollen, ohne die Gesamtscheiße zu thematisieren (und nein, I could teach you, but I have to charge). D.h., hier haben wir einen handfesten Widerspruch: Bei „Homoehe“ scheinen kleine Verbesserungen ohne Thematisierungen des Ganzen unbedingt zu verteidigen sein, bei der Thematisierung von Privilegien des Teufels zu sein.

Dies setzt sich auf den nächsten Absatz fort: Einschreibungslogik ins problematische Ganze scheint nur problematisch, wenn es Privilegienbegriff nutzende fordern Auch wird in diesem Absatz die finale Halse eingeleitet: Unterstellung von lustfeindlicher Neidkultur und Protestantismus. Psychoanalyse hilft ungemein in Gestaltung einer Unterstellungskultur.

Der folgende Absatz macht das Faß von Selbstreflexivität und Aufklärungskritik auf; inhaltlich wollen wir an dieser Stelle nicht schon wieder darauf eingehen, Interessierte sollten mal mit Situated Knowledges und Haraways Kritik am Reflexivitätskonzept lesen. Polemiker*innen würden darauf hinweisen, daß Fischer ein Interesse daran haben könnte, Kritik an Mackerei im Namen der Vernunft zurückzuweisen.

Einen Absatz weiter – wir haben es fast geschafft. Daß ausgerechnet ein offenbar Adorno naher Autor Utopie einfordert sei wohlwollend als undogmatisch gedeutet. Dagegen ist „Zumindest Teile der Bewegung“ eine Wieselformulierung, vgl. oben: „durchgeknallteren Teil der queerfeministischen Szene“.

Vorletzter Absatz: Zu Magnus Klaues Artikel siehe, zur Knutschverbotsdebatte siehe woanders. Der letzte Absatz schließt die Küchenpsychoanalytischen Gleichsetzungen und bringt das unvermeidliche Adorno-Zitat.

Stilistische Brillanz ist Leo Fischer wahrlich nicht abzusprechen. Doch vielleicht sollte guter Journalismus mehr bieten. Zumal speziell bei diesem Thema die Polemiknische hoffnungslos übervölkert ist. Im Gegensatz zu manch anderen Beiträgen tauchen zwischen den Behauptungen und Unterstellungen auch Argumentansätze auf, welche sich aber nicht als sonderlich originell erweisen. Es taucht ein argumentativer Widerspruch auf und das principle of charity wurde massiv vernachlässigt. Quellen wurden genutzt, doch ist die Auswahl zu unvollständig und suggestiv, um halbwegs wissenschaftlich denken könnende Menschen ansatzweise zu überzeugen. Die psychoanalytische Unterstellungsmaschinerie könnte unterstellen, daß manche Dudebros einfach nicht mit der Einsicht klarkommen, auch Teil des Problems zu sein. Wenn dem so wäre, hätte der Privilegienbegriff zumindest eine sinnvolle Funktion: Diese Leute zu trollen.

Aus dem Ausdruck des Artikels falte ich einen Papierflieger und lasse ihn mit einem gähnenden „Meh“ in die Rundablage gleiten.


Deutsche im Ausland

6. November 2013

Früher waren es Pickelhauben, mittlerweile sind es Socken in Sandalen


Kulturellepraxis live

28. Mai 2013

„Ich bin vom UN-Flüchtlingshilfswerk“ – „Und ich bin vom Freien Sender Kombinat, FSK auf 93,0 Antenne, 101,4 im Kabel, sowie weltweit über Livestream, Näheres unter fsk-hh.org/livestream; unterstützen Sie Freies Radio, werden Sie Fördermitglied, hier haben Sie das kostenlose Programmheft Transmitter.“ – „Kann ich Ihnen jetzt mein Material zeigen?“ – „Bus kommt in 4 Minuten, solange nur zu“ (Blättern in einem Ordner mit laminierten Bildern) „Oha! Ein paar davon sind nicht ganz unproblematisch. Ich empfehle Ihnen dringend mal den Film ‚White Charity‘, den gibt es auch frei im Netz“ – „Äh, schöne Fingernägel“ – „Vielen Dank, auch ich bin sehr begeistert davon, mehr dazu auf dem Blog ‚The Ladiy Varnishes‘“ – „Das ist mein erster Tag hier!“


Einkaufen in Schland

11. April 2013

Abends begab ich mich zum Supermarkt meiner Wahl – d.h., dem einzigen, der zu jener Zeit noch geöffnet hatte – und bekam an der Kasse ungefragt eine mysteriöse Packung in die Hand gedrückt. Auf der Rückseite steht lediglich, daß der Inhalt für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet sei. Nun die Vorderseite betrachtend stellt sich heraus, für mich auch nicht:

Unser Deutschland Eine Liebeserklärung in 180 Stickern! 5 Sammelsticker Gratis!*

WTF?!? Und ja, das schreit nach einer Parodie, bedenken wir zumal, daß sich die als solche dokumentierten Nazi-Morde seit 1990 in dieser Größenordnung bewegen.(1)

Kommentar zu „Gratis!*“ überflüssig, zumal die Homepage der Supermarktkette das Ziel, irgendwelchen Tand zu verticken kaum mit Pseudo-Quizshow-(Halb)Bildungsgelaber verschleiert. Welche Positionen durch welche Art von Bildungskanon fest- & fortgeschrieben werden soll hier nicht ausgewalzt werden. Interessanter ist in diesem Zusammenhang, daß der Inhalt als „Sticker“, nicht als „Aufkleber“ bezeichnet wird. Soll dies eine Distanzierung von Deutschnational(ist)en und Neonazis sein, die sich – Maskulisten nicht unähnlich – der Reinhaltung der deutschen Sprache verpflichtet fühlen? Oder zeigt es lediglich, daß hier sogar habituell nationalistische Ideologie die der kapitalistischen Rationalität untergeordnet ist?

Der Inhalt besteht wenig überraschend aus einigen Stickern, etwa 5x7cm groß. Bei den meisten handelt es sich um Ausschnitte größerer Bilder, die Motive sind also höchstens zu erahnen. Dann ein Berliner Wappen; denke „Berlin hat Deutschland zu dem gemacht das es mal war“ –Ekel Alfred. Auf einem soll wohl ein „Ritter“ (der erste Eindruck entspricht der Aufschrift auf der Rückseite) zu erkennen sein; welch ein Glück, daß wir historische Ritter nicht mehr fragen können, ob diese sich deutsch fühlten und mir ist gerade entfallen, welche Weltanschauung ihre Vorstellung von „deutsch“ bis in tiefste Vergangenheit projiziert hat. Zuguterletzt ein Glitzeraufkleber – nach queerem Identitätsgedöns sollte ich das doch eigentlich mögen – abgebildet wird ein „Deutscher Schäferhund„.

Aber das interessanteste Bild befindet sich auf der Packung: Hintergrund bildet ein in Schwarz-Rot-Gelb gehaltener Umriß aktueller Grenzen der BRD (sollte mal bei gelegenheit lernen die Kartennetzentwürfe bei sowas zu unterscheiden), im Vordergrund ein Gartenzwerg, ein Fußball, ein Teddybär [?], ein Apfel, eine Goethe-Briefmarke und eine weiblich lesbare, wahrscheinlich minderjährige (Werbung an Kinder richten, ich find’s so dreckig, aber wenigstens sparen wir uns so die Anspielung auf die zweite Strophe) blonde, weiße Person, Schwarz-Rot-Gold in Gesicht und um Hals tragend, mit erhobenen Armen. Irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, als würde blond-weiß-ableoide (inkl. Gewicht nahe an der Norm) Körper mit „Deutschland“ assoziiert.

Heimwärts gehend sehe ich, ein Flakscheinwerfer strahlt wieder vom Hochbunker, dieses mal gen Osten.


Treffer, versenkt

4. April 2013

Zitat von maj_bootred in heiter scheitern

„Alle immer einschließen zu wollen ist auch so eine Allmachtsfantasie“