Was fehlt #1

23. August 2013

Weltschmerztabletten


Kulturellepraxis live

24. März 2012

Lieber Weltuntergangsvisionen als Selbstmordphantasien, das ist weitaus geselliger …


Apokalypsenneid

20. März 2011

Einen gewissen Reiz haben Weltuntergangsszenarien schon. Nicht ansatzweise in der besten aller möglichen Welten lebend und die Hoffnung auf grundlegende Besserung in absehbarer Zeit klein, im Veltschmerz den eigenen Problemen globale Bedeutung zuschreibend und das Sterben – „On a long enough time line, the survival rate for everyone will drop to zero.“ (Fighclub S. 8 & 131.) – als meist recht ungeselliges Unterfangen sehend, bleibt oftmals ein lustvoller Beigeschmack am totalen Horror. Aber die Welt ging schonmal weitaus besser unter (vgl.).

Was haben wir gerade im Angebot? Terrorangst hat sowas Staatstragendes. Daß Europa von einer neuen Völkerwanderung in Flüchtlingsströmen niedergetrampelt wird klingt auch zu schön um wahr zu sein; abgesehen davon, daß auch dies ’staatstragend‘ genutzt wird. Und Klimawandel – naja. Der y2k hatte seine narrativen Höhen, aber leider nicht hinreichend Glaubwürdigkeit und wer hat schon Zeit, bis 2038 zu warten.

Was ist aus den guten alten Weltuntergängen geworden? Die Apokalypse, die Verelendungstheorie – sie ließen sogar auf eine bessere Welt danach hoffen. Oder der Klassiker, der globale thermonukleare Krieg. Insofern danken wir der Bundesregierung, daß wir uns noch vor Aufständen oder verstrahlten Städten fürchten dürfen …


Die Hoffnung stirbt zuletzt …

14. März 2011

… damit sind sogar zwei Todesfälle unvermeidlich