Durchsichtig

5. August 2013

Unmarkiertes scheint oft so klar, daß es unsichtbar ist. Doch sollte mit „Transparenz“ etwas Anderes gemeint sein.

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Gegen-Hitzemanifest

27. Juli 2013

Spalterisches Gegenmanifest (i.e. Bewerbungsschreiben für Job in den kühlen Erdbeerminen)

§1 Hitze ist nicht besser als Kälte, da „Kälte“ lediglich ein anderes Wort für „ungeeignete Bekleidung“ ist
§1.1 Abgesehen von – etwas zu kostspieligen – Raumanzügen ist der Kulturellenpraxis keine vollklimatisierte Bekleidung bekannt

§2 Elektronik funktioniert lediglich bei geeigneten Temperaturen einwandfrei
§2.1 Supraleiter mit ihren faszinierenden Eigenschaften gar bei extrem niedrigen
§2.2 Zum problemlosen Ablauf der digitalen Lebensgestaltung ist somit eine – sogar unabhängig vom Betriebssytem! – zu gehäuften Fehlern führende Wetterlage strikt abzulehnen
§2.3 Speziell Übertaktung erfordert eine gute Wärmeabfuhr
§2.4 Damit soll nicht die These von McCulloch/Pitts reproduziert werden, das Gehirn sei durch eine logische Schaltung modellierbar
§2.5 Keep out of Direct Sunlight!

§3 Da sommerliche Temperaturen häufig mit intensivem Sonnenschein einhergehen, fordern wir für „Sommer 2.0“ einen einstellbaren Gammawert!

§4 Zu hohe Temperaturen gelten künftig als ungerechtfertige Benachteiligung von Senior*innen, Kreislaufkranken und „Über“gewichtigen

§5 „Ich will Wiesen ohne Nackte, ich will Bäume ohne Blätter“

§6 Diesen Mißständen abzuhelfen, greift die Kulturellepraxis hiermit auf das bewährte und für dieses genauso wie für andere Anliegen effiziente Mittel der Petition zurück. Damit die Ergebnisse wissenschaftlich sind, bedienen wir uns quantitativer Verfahren. Ganz liberaldemokratisch bieten wir sogar unterschiedliche Auswahlmöglichkeiten.


Kulturellepraxis live

22. Juli 2013

„Das ist keine Sozialphobie, das ist Lernen aus Erfahrung!“


Neulich im Studierendencafé

5. Juli 2013

„Kennt Ihr so Tage, an denen Ihr das Gefühl habt, nichts geschafft zu haben?“ – „Has anything fallen from the sky recently?“(1)


Kulturellepraxis live

28. Mai 2013

„Ich bin vom UN-Flüchtlingshilfswerk“ – „Und ich bin vom Freien Sender Kombinat, FSK auf 93,0 Antenne, 101,4 im Kabel, sowie weltweit über Livestream, Näheres unter fsk-hh.org/livestream; unterstützen Sie Freies Radio, werden Sie Fördermitglied, hier haben Sie das kostenlose Programmheft Transmitter.“ – „Kann ich Ihnen jetzt mein Material zeigen?“ – „Bus kommt in 4 Minuten, solange nur zu“ (Blättern in einem Ordner mit laminierten Bildern) „Oha! Ein paar davon sind nicht ganz unproblematisch. Ich empfehle Ihnen dringend mal den Film ‚White Charity‘, den gibt es auch frei im Netz“ – „Äh, schöne Fingernägel“ – „Vielen Dank, auch ich bin sehr begeistert davon, mehr dazu auf dem Blog ‚The Ladiy Varnishes‘“ – „Das ist mein erster Tag hier!“


Unfreiwilliger Towel Day

25. Mai 2013

Kulturellepraxis wünscht einen schönen Towel-Day.
Mehr zum Thema hier und hier

25.05.2013: DON’T PANIC, nicht die Daleks, sondern – so ähnlich – der Schlandmob fällt in London ein. Egal auf welche Weise sie dort hinkommen, Deutsche im Ausland können eine Landplage sein (gut, im Inland auch). Statt billigen Kalauern über Seelöwen und/oder Blitze fallen dieses mal besonders solche über mit Handtüchern reservierte Plätze auf.(1), (2) Die Douglas Adams Fangemeinde freut es.


Back to (virtual) Life

20. März 2013

Meine lieben Mäusegesichter

Gerüchte über Existenzerleichterung waren verfrüht. Zwei Schreiberlinge sind im Dissertationsstreß, einer praktikiert in Südamerika und d* überwiegend Administratives übernehmende (Autor*in) Odradek(s) hatte 1½ Wochen Inetausfall.

Wir hoffen, nicht zuviele Stammleser*innen durch diese Pause verloren zu haben, es ist weiterhin angestrebt, wenigstens einen kleinen Spruch ca. jeden 2. Tag zu posten.

Da die Kulturellepraxis aus dem Geist von Studierendencafés gegründet wurde (zum Grundkonzept siehe hier und hier), macht1 das Ganze allerdings ohnehin als One-Cyborg-Show wenig Sinn2. Soll heißen: Neue Autor*innen sind herzlichst willkommen. Dabei mag ein poststrukturalistischer Hintergrund hilfreich sein, ist aber nicht notwendig. Kommunikationstechnisch haben wir einen Mailaccount bei GMX, der vor dem ät „Kulturellepraxis“ stehen hat und ein .de am Ende, außerdem nutzt Odradek(s Autor*in) Twitter.


1 Ja, konstruktivistisch „sinn machen“!
2 Ob Sinn dekonstuieren Sinn macht sei dahingestellt.