Plüschie Theorie #9: Flauschgeschichten

Auch wenn Zorn/Empörung/Wut die notwendige Energie um notwendige Veränderungen – vorzugsweise gemeinsam – in Angriff zu nehmen liefern kann, als Lebens- und Socializingart bedeutet das Gemeinschaft durch Feindbestimmung und Virtue-Signaling herzustellen.

Das ist nicht flauschig.

Flausch streckt sich mit den Fasern nach eine* aus, schmiegt sich formannehmend an. Flausch ist ein Teil der Circlusphere.

Unsere kuscheligen Companions mögen uns mit dem zwanglosen Zwang der Niedlichkeit verleiten schönere Geschichten zu bewohnen.

Plüschtiere an die Macht!

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One Response to Plüschie Theorie #9: Flauschgeschichten

  1. Odradek sagt:

    Wohlgemerkt: Dies (inkl. #7 soll kein „lächel dir die Welt schön“ werden. Im Gegenteil: Wir wissen wie besch… die Welt ist, aber dies zwanghaft zu wiederholen heißt auch es zu verinnerlichen; also schlimmstenfalls Teil des Problems zu werden:

    „Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“ —Nietzsche

    Stattdessen gilt es den Möglichkeitssinn (Musil) zu stärken und Fluchtlinien (Deleuze/Guattari) da raus zu suchen!

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