Kai-Horst

Fast in einem Anflug von Nostalgie, soll hier ein Studierendencafé-Mem für die Nachwelt dokumentiert werden, das der Gründung der Kulturellenpraxis maßgebend vorausging.

Da jetzt zumindest die Existenz des NSU, sowie beunruhigende Verbindungen zum Verfassungsschutz herausgekommen sind, ist anzunehmen, bleibt zu hoffen, daß es wenigstens interne Disziplinarmaßnahmen gab. Sei es auch nur für das Herauskommen

Was aber ist die übelste Strafversetzung, die einem Inlandsgeheimdienst zur Verfügung steht? Freie Radios zu hören ohne Möglichkeit des umschaltens mag bisweilen unangenehme Momente haben – einige sendende sind Dilettan*n  -, doch beispielsweise FSK erfreut sich selbst bei der Hamburger Polizei hoher Beliebtheit.

Die übelste Strafversetzung aller Überwachungsbehörden ist der Horchposten Studierendencafé. Codename de* abhörenden lautet „Kai-Horst“. Stellen wir uns vor: den ganzen Tag pseudoakademisches Gelaber, gefühls- oder dogmenlinke Tiefflüge, Flugblattschreiben, endlose Sitzungen.

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One Response to Kai-Horst

  1. […] – Der Kaffee in der Strafversetzungsabteilung des Verfassungsschutz ist alle. Der zuständige Sachbearbeiter für Blogdurchsuchungen sieht die […]

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