Hamburgs Gesundheitsprogramm

Bislang erschien das „Einstiegsverzögerungsprogramm“ – in Bussen vorne einsteigen, Karte vorzeigen – des Hamburger Verkehrsverbundes eine vergleichsweise absurd und geboren aus Ideologie; auch den Planer*innen bewußt, da Kontrolleur*innen jetzt verstärkt in Bussen angetroffen wurden. Nungut, in hanseatischer Zurückhaltung protzt pers zwar gern, aber nicht unaufgefordert mit solch teurem Besitz, wie einem HVV Ticket. Selbst das vergleichsweise günstige Semesterticket der Studierenden gilt als das deutschlandweit teuerste.

Doch jetzt stellte sich heraus, es handelte sich nicht Stellenrechtfertigungen irgendwelcher Manager*, nicht um den Kontrollwahn der zu Kameraüberwachung und Alkoholverbot führte, sondern ein innovatives Projekt der Gesundheitsbehörde, die Fitness der Hamburger*innen zu steigern. Durch das dadurch verlängerte Einstiegsprocedere verkürzen sich die Zeiten für Anschlußverbindungen. Oftmals hilft dann noch ein Figur und Kreislauf zuträglicher Sprint.

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