Botanik des Widerstandes

Dank an Balduin für die fachliche Beratung

Sprechchor in Rostok: „Nazis gehen über Leichen, was macht Deutschland? Es pflanzt Eichen.“ (via; Kontext)

Ausgerechnet die Eiche, eine wahrlich ungünstige Wahl. (siehe) und das war nicht nur ein Tritt ins Fettnäpfchen, Bürgerschaftspräsidentin Jens zieht es vor, noch ein wenig zu planschen und

verteidigt die „Friedenseiche“, wie sie nun heißt: „Wir können uns doch nicht auch noch unsere Flora und Fauna nehmen lassen.“(1, via)

Ja, urdeutsche Flora, wie z.B. die sprichwörtliche Solanum tuberosum. Btw.: Könnte es sein, daß das Wort „Frieden“ nur noch von Honks genutzt wird?

Die Eiche national aufzuladen korrelliert mit einem interessanten Irrtum, nämlich nicht zu erkennen, daß auf dem Gebiet, welches deutsch werden sollte mehr Buchen (das dazugehörige unvermeidliche Wortspiel hier) standen. Daß alle Nationalismen geschlechtlich, erfunden und gefährlich sind(2) muß unserer schlauen Leser*innenschaft nicht erklärt werden.

Indessen wurde eine Gauck erstaunlich ähnlich sehende Person mit einer Axt gesichtet, wie sich diese an allen verbleibenden Pappelbeständen zu schaffen macht. Darauf angesprochen: „Wir müssen die letzten Spuren der DDR-Planwirtschaft endlich beseitigen, seit 1990 ist Deutschland wieder eine Eichennation!“

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