Equi-Feminismus

Es existiert eine neuer feministischer Trend, der Equi-Feminismus. Devise dieses Feminismusverständnis lautet:

Ex equo pugnare

Was sie angenehm von den Equity-Feminist*innen unterscheidet, welche nur von selbigem erzählen. Allerdings ist der Anteil an männlich identitifizierten Anhänger*innen bedenklich hoch. Auch ein beliebter, aber zu vermeidender Fehler sind Verwechselungen mit dem Eques-Feminismus (dessen Anhänger*innen als Equitates bezeichnet werden).

Ziel des Equi-Feminismus ist, feministische Konzepte von jener Art her (genauer: Der Unterart Equus ferus caballus) zu denken. Der antiobjektivistische Aspekt einer solchen Vorgehensweise lehnt sich an die Standpunkttheorie von Haraways „Situated Knowledges“ an und wird vereinfachend durch den einschränkenden Zusatz „my“ verdeutlicht. Auch wurde die begrenzte Reichweite anthropozentrischer Aussagen bewußt mitgedacht und deshalb als weitere Einschränkung i.d.R. ein zusätzliches „little“ hinzugefügt.

Vertreter*innen dieser Richtung betonen in Tradition der Queer Theory eine Vielfalt und Vervielfältigung von Femininitätskonstruktionen. Eine Vordenkerin faßt die Grundkonzepte folgendermaßen zusammen [Quelle: Internet]:

  • There are lots of different ways to be a girl. You can be sweet and shy, or bold and physical. You can be silly and friendly, or reserved and studious. You can be strong and hard working, or artistic and beautiful. This show is wonderfully free of “token girl” syndrome, so there is no pressure to shove all the ideals of what we want our daughters to be into one package. There is a diversity of personalities, ambitions, talents, strengths and even flaws in our characters–it’s not an army of cookie-cutter nice-girls or cookie-cutter beauty queens like you see in most shows for girls.
  • Find out what makes you you. Follow your passions and ambitions [die Anlehnung an den existenzialistischen Feminismus Simone deBeauvoirs ist hier eindeutig zu erkennen, Anm. d. Red.], not what others expect of you. For instance, if you like sports don’t let someone’s suggestion that that is unfeminine stop you from doing what you love. Be considerate of others’ feelings, but not at the expense of your own goals and dreams.
  • You can be friends with people who are vastly different from you. And even though all friendships have their share of disagreements and moments when you don’t get along, that does not mean that your friendship has to end.

Hierdurch wurde das Konzept der Solidarität radikalisiert, mit dem Ergebnis, daß Freundschaft magisch sei.

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One Response to Equi-Feminismus

  1. Für die Nichttwitterwelt: @philipsteffan schrieb: „Equalismus war das, wo alle ein Pferd bekommen? Mein Latein ist etwas eingerostet.“

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