Genderstudies

Einiges wurde über Quoten diskutiert. Bei den Gender/QueerStudiesprofessuren können festhalten: In Hamburg und den meisten anderen deutschen Universitätsstädten gibt es gleichviele (selbstidentifizierte) Männer, wie Frauen und sogar solche, die sich nicht in der Zweigeschlechtlichkeit einrichten wollen oder können sind nicht unsichtbarer als erstgenannte. Letztlich bietet diese Stelle einen Ausblick, wie Menschheit sein sollte.

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3 Responses to Genderstudies

  1. Odradek sagt:

    Hey, Interpunktion und Religion sind Privatsache oder wollen wir rechtschreibnormativ werden 😀

    Berlin ist m.W. einer der letzten verbleibenden Fachbereiche. In Hamburg war es eine Vertretungsprofessur, die nach Auslaufen der Bundesmittel abgeschafft wurde (ich hasse es, Witze zu erklären!). Natürlich auch insofern ungeschickt, alsdaß jetzt mit „Diversity“ sich das ganze in wirtschaftlichen Bereichen entdeckt wird, sich also Hamburg mal wieder exzellent in den Kompetenzfuß geschossen hat …

    Bourdieu-esk könnten wir überlegen, daß auch Personen, die Karriere in etablierten Bereichen machen können selten das Risiko eines weniger etablierten eingehen. Also bestenfalls bei unvorhersehbarem Erfolg neuer Wissensbereiche plötzlich marginalisierte(tm) Erfolg haben.

    • Odradek sagt:

      Stichwort „Bilanzfälschung“, für die Uni-Hamburg wurden beispielsweise die ganzen Feigenblatt/Verteilungskampf Geschichten (die u.a. der Gender/Queerprofessur das Leben gekostet haben) an den einzelnen Fachbereichen in die Liste aufgenommen. Sicherlich, wir haben die Koordinationsstelle und in einzelnen Fachbereichen gibt es auch Leute die „was mit Gender“ (Hinweis: Übermäßiger Gebrauch des Wortes „Gender“ deutet auf mangelnde Kompetenz und/oder veralteten Forschungsstand hin) machen, aber der Studiengang wurde abgeschafft und es gibt keine Professur mehr, die sich an der Uni eigens diesem Thema widmet. Will sagen, nicht überall wo „Gender“ ‚draufsteht ist auch wirklich Geschlechterforschung ‚drin …

  2. Odradek sagt:

    In den etablierten Bereichen funktionieren die „old-boys-netzwerke“ besser als in neuen, während marginalisierte(tm) höchstens über das Risiko orginell zu sein Erfolg haben können. Fänden sich viele Parallelbeispiele.

    Naja, aber die Genderstudies sind ohnehin nicht allzu angesehen, geschweige denn gut bezahlt – es sei den für die wenigen Ordinarien, Uni als Pyramidenspiel -, somt erfüllen sie alle Kriterien, um als „Frauenberuf“ zu gelten. Btw. ein gutes Beispiel, neben ökonomischen Faktoren immer auch historische mitzubedenken, sonst wäre Soldat*in längst kein „männlicher“ Beruf mehr …

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