Apropos Tabus

In Zusammenhang mit Afghanistan darf – Verfassunghack – immernoch nicht das K-Wort gesagt werden. Aber welches? Der Drohnenkrieg diskreditiert ja nicht alle Ausprägungen der Kybernetik, Heinz von Foerster z.B. bestand darauf, niemals etwas militärisch Nützliches geliefert zu haben. Treitschke Institut besteht darauf, an dieser Stelle nocheinmal die Nützlichkeit ihres Namensgebers zu betonen. Oder geht es hier um Medienkritik? Vielleicht die Berichterstattung rein konstruktivistisch untersuchen zu wollen. Der letzte Afghanistan Krieg wurde auch von einem sozialistischen Staat geführt (keinerlei „K“), und es waren s.g. „Sozialdemokraten“, die Deutschland am Hindukusch verteidigen wollten.

Aber die Lehren aus der Geschichte wurden ja gezogen. Nein, nicht daß Nazis gefährlich sind. Und „nie wieder Krieg“ ist falsch zitiert, die Lehre aus der Geschichte lautet „nie wieder Krieg ohne hinreichend verbündete“

Apropos Krieg: Electric Six fahren btw. eine ähnliche Taktik wie die Bundesregierung, sie haben alle schmutzigen Wörter aus der Youtube-Version von „Gay Bar“ zensiert. Gleichwohl die Kritik (u.a.) sprachlicher Reproduktionsmechnismen von Ideologie (vor dem „Linguistic Turn“ bereits von Klemperer in „LTI“ untersucht) gilt, auch wenn eingies einfach gelassen wird, köntne das Leben angenehmer sein

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