Honktheorie #3 (Hochschulabsolvent*Innen)

Fortsetzung zu Honktheorie der Wissenschaftsentwicklung und Honktheorie #2 (ein praktischer Vorschlag)

Einer Redensart zufolge sind Honks „Hauptschüler ohne nennenswerte Kenntnisse“.1 Da die Kulturelle Praxis in ihrer typisch akribisch-investigato-genealogischen Manier aber bereits aufklärte2, dass es sich um sog. Expert*Innen handelt, muss gefragt werden, ob diese Redensart, dem – der Subjektform „Expert*In“ zugrundeliegenden – Ausbildungs-/Dressur-/Kontrollkomplex3 Hochschule gemäß, nicht umgeschrieben werden müsste in

„Hochschulabsolvent*Innen ohne nennenswerte Kenntnisse“

a.k.a.

„Hochschulabsolvent*In: optimal netter Karriereschritt“


1 Die vermutliche Herkunft vom englischen „honky“ = „Weißer“ hier etwas verzerrend; gleichwohl auch jene Genealogie etwas abgewonnen werden kann, nicht nur korreliert Honkigkeit häufig mit weißseien, es beinhaltet auch meist ein Schwimmen im Unmarkierten.
2 „aufgeklärt“ hier im Verständnis eines 2nd order [and a half] enlightments
3 Ja, was ist eigentlich die Uni?

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2 Responses to Honktheorie #3 (Hochschulabsolvent*Innen)

  1. […] ist an dieser Stelle schleierhaft). Und irgendwie scheint dieses Ganze Bärlauch-Dekonstrukte von Honks hervorzubringen (“subjektiviereren”?), die die Grenze vom “newb” zum […]

  2. […] tauchen solche Honks auf und verschaffen Gewißheit: EINDEUTIG […]

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