Eso-Vegan, Fun-Vegan…

Wer repräsentiert hier eigentlich wen und vor allem, was?

Vegane Kochbücher erzählen uns tatsächlich, vegan sei lifestyle und liege im trend. Ich habe noch nie ein überzeugenderes Argument für den Veganismus gehört. Andere erzählen uns etwas von negativen Schwingungen, die durch Stress bei der Tierhaltung/-schlachtung entstehen und die dann als böse Energien in unserem Essen und Körpern landen. Der Autor hat übrigens einen so guten „Schwingungshaushalt“, dass er im Kontakt mit Engeln steht und Seminare dazu anbietet. Nichts für ungut, pure Vernunft darf niemals siegen, aber so etwas auch nicht. Andere vegane Starköche sehen sich nicht als Aktivisten, sondern tun es in erster Linie für die eigene Gesundheit (schlanke, junge, gesunde, fitte Körper) und das Klima (wieviel Biopolitik und governmentality darf’s sein?) mit dem positiven Nebenaspekt (!), den Tieren auch etwas Gutes zu tun: „Ich tue es für mich, für eine bessere Welt und lasse mich nicht vor irgendeinen Karren spannen“ Frei übersetzt: ich schwebe im Unmarkierten, alles andere ist aber falsch (achso: ich bin übrigens mit mir selbst identisch und Ideologie ist das, was die anderen haben. Am Rande sei noch auf den Speziesimus in „vor den Karren spannen“ hingewiesen).

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One Response to Eso-Vegan, Fun-Vegan…

  1. Also Hildmann ist schon mal kein Veganer … http://tierrechtsforen.des/hildmann

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