Critical Boot Studies #4: Cowboys

Entgegen einschlägiger Chroniken und deshalb bisher noch weitgehend unbekannt ist, dass die HMS Beagle im Jahr 1833 auch in Nordamerika an Land ging. Auf seinen Reisen ins Landsinnere stellte Darwin fest, dass die Cowboys sich viel geschmeidiger und anpassungsfähiger bewegten als die Indianer. Er schrieb in einem bisher unveröffentlicht gebliebenen Kapitel in „On The Origin of Species“, dass „die Indianer mit ihren Mokassins oft erhebliche Nachteile in der Fortbewegung haben. Des Öfteren hat einer einen Stein im Schuh, ein anderer verstaucht sich den kleinen Zeh, einem dritten fällt die Tabakpfeife auf das leicht brennbare Material. Die Stiefel der Cowboys erweisen sich als zäh, genauso wie deren Träger, die auf Grund ihrer stärkeren Körperbehaarung, überhaupt echtere Männer sind, und damit besser mit den kalten Wintern zurecht kommen. So wird es in Bälde eintreten, daß in der nordamerkanischen Prärie, bis auf das Klirren von Stiefelschnallen und einem gelegentlichen „Yeeeh Haaah“, alle anderen Laute verstummt sind.“

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