Wikileaks und Kognitive Dissonanz

Merke gerade, mit dem Titel ließe sich auch ein anderer Artikel – psychologisierung von Wikileaksdiskursen – schreiben. Wenn das eine* d* verehrten Leser*Innen macht, sei diese* um einen Pingback gebeten.

Irgendwie war ich bislang bei Kullas Wikileakskritischer Haltung etwas skeptisch – sicherlich zieht soetwas merkwürdige Verschwörungstheoretiker* an und sicher hebt es das Kapitalverhältnis nicht auf; aber muß es gleich immer die Weltrevolution sein – wehret den Nebenwidersprüchen.

Doch jetzt verlinkt ein gewisser Fefeminist auf einen – in Kriegsmetaphern gehaltenen – Pro-Wikileaks Artikel der Jungen Welt. Ein Dilemma, bei einer Meinung zuviel Übereinstimmung mit den falschen zu haben. Als Knopp gegen 9/11 Verschwörungstheorien zu wettern begann, überlegte ich kurz, ob nicht doch etwas dran sein könnte …

„If you’re not careful, the newspapers will have you hating the people who are being oppressed, and loving the people who are doing the oppressing.“ –Malcolm X

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One Response to Wikileaks und Kognitive Dissonanz

  1. Odradek sagt:

    War der Doppelsinn im Malcolm-X Zitat verständlich? Das ließe war sowohl als Seitenhieb gegen die, welche Vergewaltigung kategorisch ausschließen deuten, als auch gegen jene, welche sich den Kopf Regierender zerbrechend es für Terrorismus halten, wenn sich Administrationen für ihr Handeln rechtfertigen müssen.

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