Sexarbeit

Political Ambiguity, Explicit Sarcasm

  • Seit der äußerst nutzbringenden Einführung von Studiengebühren wissen wir: Was nichts Kostet ist nichts wert
  • Überall in dieser Arbeitsteiligen Gesellschaft herrscht hochgeradige Spezialisierung und Professionalisierung. Selber Sex haben wäre, als bauten wir noch unser Gemüse selbst an – wo kämen wir da hin. Dabei wissen wir doch, daß DIY nichts als eine „verkürzte Kapitalismuskritik“ ist
  • Die steigenden HIV-Infektionsraten deuten auf unprofessionelles Hygieneverständnis hin, auch Sexualverletzungen muß der Staat entschiedener bekämpfen, wenn er sich schon aus seinen Kernbereichen zurückzieht
  • Sex sollte deshalb nur nach dreijähriger betrieblicher Ausbildung mindestens eine* beteilige* erlaubt sein. Ausnahmeregelungen kann es für Eineurojobber*Innen geben
  • Zum Arbeitsplatzerhalt muß ein flächendeckendes Masturbationsverbot erlassen werden. zur Durchsetzung fordern wir Kameras in jedem Rauchmelder1

(Ich hasse es, Witze zu erklären) Welch ein Glück, daß die Lobbyarbeit von Zuhältern nicht so erfolgreich ist; bzw. Peter Hartz2 diese vorstandsnahe Abteilung seines Unternehmens outgesourced hält.


1 Durch Induktionsprinzip kann Energieversorgung und Datenübertragung über die obligatorischen Quecksilber(„Energiespar“)lampen erfolgen. Verschwörungstheoretiker*Innen seien darauf hingewiesen, daß auch diese Idee unter Creative Commonssteht, Verschwörer*Innen seien darauf hingewiesen, daß d* Autor* einen gut bezahlten Job gebrauchen könne.

2 Als Synekdoche zu verstehen: Hate the game, not the player!

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