Kulturellepraxis live

10. November 2012

Gastbeitrag von Balduin

“Heute ist ein Fußballspiel – Grund nicht hinzugehen.”


Wie Spanien Italien besiegen kann

3. Juli 2012


Kulturellepraxis live

13. Juni 2012

“Wenn ein Fernsehprogramm zu sehen als ‘gemeinsame Erfahrung’ durchgeht, sollten lieber ‘My Little Pony’ Fahnen aus dem Fenster hängen!”


Dantuland

10. Juni 2012

Es ist soweit – wir brauchen wieder eine Vorrundenaus-Flagge! Die Kulturelle Praxis präsentiert die Flagge von Dantuland, unserem EM-Vorrundenfavoriten:


Unrealistische Erwartungen

14. Oktober 2011

Gastbeitrag von ihdl

Interview: “Bekommen Heranwachsende, die sich die Olympischen Spiele ansehen, nicht ein groteskes Bild von Sport?” – “Nicht nur Teenager, auch Erwachsene! Viele Männer und Frauen denken, was sie da sehen, müssten sie beim Sport auch leisten.”


Na also geht doch…

9. Juli 2011

….Deutschland ist ausgeschieden!


“Frauen”Fußball

30. Juni 2011

Daß der Ableoid-Frauen-Fußball-WM deutlich weniger Bedeutung zugemessen wird – schon sichtbar am Zusatz “Frauen-Fußball” gegenüber dem der Männer, die unmarkierten “Fußball” spielen – ist Ausdruck des Sexismus unserer Gesellschaft (wohlgemerkt, mit der Utopie, daß niemand mehr Frau oder Mann sein muß, vgl.).

Damit hat die Freude, dieses mal nicht übermäßig von Nationalismussymbolen und einem Sport der mich nicht interessiert belästigt zu werden einen schalen beigeschmack …


Wir sind Fußball

22. Mai 2011

Newsflash

+++Zum 59. mal gewinnt eine deutsche Mannschaft den DFB Pokal+++


Nervige Zwangskollektive

14. Mai 2011

Nach Michael Schumachers Siegen hingen in vielen Schrebergärten Fahnen in Schwarz-Rot-Senf (damals, vor der Ableois-Männer-Fußball WM 2006 noch überwiegend verschämt mit Rallye Streifen); wohlgemerkt keine Schweizer. Dabei gibt es doch noch andere zwangskollektivistische Zuschreibungen, wieso nicht z.B. Jutta Kleinschmidts Siege als Anlaß für Lila Fahnen?

Wir sind also gespannt, was uns die Ableoid-Frauen-Fußball WM dieses Jahr an Ausflaggung bringt (Bastelidee: Ghillie Suit aus Fahnenstücken) und v.a. wann endlich auch mal Blindenfußball nationalistisch ausgeschlachtet wird.


Waka Waka

6. November 2010

Dieses ‘offizielle Lied der (letzten) Fußball-WM’ nicht mehr aus dem Ohr bekommend, sei das damit verbundene Gegrantel mit unseren verehrten Leser*Innen geteilt. Daß es sich wohl ursprünglich um ein Soldatenlied aus Kamerun handelte, sei vorweggeschickt.

Kritik, daß in bester Kolonialtradition eine weiße für “Afrika” sprach,1 soll zur nächsten WM aufgegriffen werden, im Gespräch als Stimme Amerikas soll nach uns nicht vorliegenden Informationen die Sängerin Jewel sein, da sie aus Alaska stammt; sie wird “Die Wacht am Rhein” in Samba-Rhythmen2 neu interpretieren.

Übrigens: Sollte die WM 2018 in China stattfinden, brauchen wir eine Stimme Asiens, deshalb sollte ein Muezzin aus dem Iran engagiert werden, der bei der Eröffnungsfeier auf einem im Stadion errichteten Minarett die WM-Hymne darbietet (im Sinne der versöhnlichen Ideale des Sports, regt die Kulturellepraxis die Melodie der Moldau an.) Das Minarett sollte so hoch sein, dass es in der gesamten Schweiz – und nicht nur für Sepp Blatter – zu sehen ist.


1Zur Trope “Wer spricht für” Vgl. Haraway, Donna Jeanne: The Promises of Monsters : A Regenerative Politics for Inappropriate/d Others; in: dies.: The Haraway Reader; New York (u.a.) 2004; S. 63-124; S. 86-88.

2 Wer bereits in die mißliche Lage kam, mit einem Unix-System eine Kommunikation zur Windowsinterpretation des Server-Message-Block Protokolls aufbauen zu müssen, wird sich bei Samba-Rhythmen nichts Angenehmes vorstellen …