Unfreiwilliger Towel Day

25. Mai 2013

Kulturellepraxis wünscht einen schönen Towel-Day.
Mehr zum Thema hier und hier

25.05.2013: DON’T PANIC, nicht die Daleks, sondern – so ähnlich – der Schlandmob fällt in London ein. Egal auf welche Weise sie dort hinkommen, Deutsche im Ausland können eine Landplage sein (gut, im Inland auch). Statt billigen Kalauern über Seelöwen und/oder Blitze fallen dieses mal besonders solche über mit Handtüchern reservierte Plätze auf.(1), (2) Die Douglas Adams Fangemeinde freut es.


Kulturellepraxis live

24. Mai 2013

“Du solltest immer auf Deinen Körper hören” – “Auch wenn er meint ‘das wird nichts mit uns, wir sollten uns trennen’?!?”


Kulturellepraxis live

11. Mai 2013

“Wer Punk für eine tolerante Szene hält, hält das Christentum auch für eine friedliche Religion”


Dudebro-Theorie

4. Mai 2013

Gastbeitrag von M.

“Analytische Philosophie – Schönes Hobby für einen Mann”


1. Mai

2. Mai 2013

Auf Euromayday in Hamburg. Euro-Mayday? Gleichwohl die Ätzverhältnisse sicherlich Menschen konkret gefährden und trotz bekannt mangelhaften Sinns für Verhältnismäßige Mittel seitens der Sicherheitskräfte, das Leben der Anwesenden schien nicht unmittelbar in Gefahr. Auch dürfte der Anspruch, alle anderen Aktivitäten komplett zurückzustellen sich häufiger auf dem “Revolutionären Ersten Mai”™ (in linken Fachkreisen auch als “Fremdschämevent” bezeichnet) finden. Die korrekte Dringlichkeitsmeldung wäre also eher Pan-Pan gewesen.

Also: Auf dem EuroPan-Pan wurde massenhaft mit Schlaufernsprechern gefilmt. Es wäre zu hoffen, daß sich dies auf das Verhalten der Sicherheitskräfte auswirkt, doch leider dürfte Datenmangel nicht die Ursache sein, daß hier rechtsfreie Räume geschaffen werden; gerade wenn die Forderung nach (“rechtsstaatlicher”) Kontrolle der Sicherheitsorgane als “Extremistisch” gilt. Der einzige Kollateralnutzen wäre also, Transparente mit QR-Codes ausstatten zu können. Dies spart nicht nur die Flugblattverteilerei, es könnte uns auch vor allzu kurzen – wohl leider nicht verkürzten – Parolen schützen.

Angesichts von Ketten einheitlich gekleideter aggressiver Schläger*innen (im Staatsauftrag; Anarchistische Chaot*inne Argumentieren Besser) ist es schwer, sich taktischer Überlegungen zu erwehren. Die Geschichtswissenschaft vermag hier einen breiten Fundus von Möglichkeiten aufzudecken, sei es, antike Phalanx-Taktiken oder neuerdings frühneuzeitliche Abwehrstrategien gegen Kavallerie zu studieren, sei es, sich der Dicta Boelcke zu entsinnen, beim Angriff besser die Sonne im Rücken zu haben. Doch wollen wir ausnahmsweise von “Terrorismus” Abstand nehmen. Sonst gäbe es auch noch die Option, einen Lautsprecherwagen mit einer Podiumsdiskussion von dogmatischen Flachzangen und Honks aufzufahren, in Fachkreisen wird sowas als “Intellektuelle Massenvernichtungswaffe” bezeichnet.


Mode

29. April 2013

Bin neulich an einem Werbeplakat vorbeigehuscht, darauf nur mäßig bewusst Personen in pastell-lachs-ockerfarbener Kleidung erkannt und die dazu passende Information in Textform, dass Nudelfarben derzeit “in” seien.


Invention of Tradition #1 Elbvertiefung

26. April 2013

Spätestens seit Hobsbawm wissen wir, s.g. “Traditionen” v.a. der narrativen Struktur “das war schon immer so und sollte so bleiben” sind meist Folgen der Moderne; daß läßt sich allein daran gut zeigen, daß sie i.d.R. deutlich neuer als meist gedacht sind. Beispiel: Das Dirndl kam Ende des 19. Jahrhunderts auf, - Hankycode-artige Bindungsarten wahrscheinlich noch später – und von der “deutschen” Kartoffel wollen wir gar nicht erst anfangen.

Wenn aber (Erd)Äppel unter die Erfindung von Tradition fallen, wie sehen dann die soziokulturellen Folgen der Elbvertiefung im Obstanbaugebiet des Alten Landes aus? Da wir mit Nahrungsmitteln – nicht nur bei Buchstabensuppe – Zeichen konsumieren, dürfte auch Geschmack etwas Verschiebbares sein. Bald schon werden wir es als traditionelle norddeutsche Spezialität gelten, mindestens einmal die woche ein Gericht zu genießen mit Altländer Salzappel.

Dabei kann die Veränderung doch als Chance gesehen werden: Das Alte Land wird zum neuen Lüneburg. Und klimawandelsbedingt früher oder später auch umgekehrt.


Kulturellepraxis live

24. April 2013

Gastbeitrag von DoDieZweite

Wenn d* Autor* tot ist, lebt der Text


irgendwie kontraproduktiv

18. April 2013

eine sehr stümperhaft gemachte Annonce mit dem Slogan “Besser gleich zum Profi!”


Geheimnis #1

12. April 2013

Lust am Geständnis entlockt irgendwann jedes Geheimnis, wenn nicht auch vor sich selbst bewahrt