Haben US-amerikanische Physiker eine spektakuläre Quanten-Zeitreise-Matrix entwickelt?

Gastbeitrag von Alwin Talmess

wissenschaftlich aussehendes Bild

(kp/Hamburg) Seit Albert Einstein zählt die Relativitätstheorie als Schlüssel zu einem der größten Rätsel der Menschheit. Nun gelang es Forschern am MIT mit einem verblüffenden Experiment, Erkenntnisse aus Hirnforschung und Nanotechnologie zu kombinieren, um mithilfe eines Lasers Antiprotonen in einer Art Wurmloch für mehrere hundert Attosekunden unsichtbar zu machen. “Die Idee, eine derartige Singularität im Labor herzustellen, hatten wir bei der Analyse der Flugdaten kosmischer Tauonen”, erklärt der Leiter der interdisziplinären Arbeitsgruppe, Neil Grasse deTyson. “Diese gelangen von weit entfernten Pulsaren mit annähernd Lichtgeschwindigkeit in unsere Galaxis und damit zu uns auf die Erde.” Die Heisenberg’sche Unschärferelation besage dann, so deTyson weiter, dass sich die enorm energiereichen Leptonen ähnlich wie in der Nähe elektromagnetisch geladener Schwarzer Löcher verhalten. Die Teilchen wurden mit einem 150 Millionen Dollar teuren supraleitenden Deltaband-Plasma-Spektrometer nachgewiesen. Folgende spektakulär aussehende Formel

beweist im Zusammenhang mit dieser Skizze des Experiments

dass die Entropie der Teilchen niedriger ausfällt als es die Boltzmann-Gleichung nahe legt. “Wir müssen uns das ganze so vorstellen wie bei einem Film,” erklärt deTyson, ” dort sehen wir in sekundenbruchteiligen Abfolgen einzelner Bilder, die uns Informationen liefern und uns als kontinuierlich ablaufendes Ereignis erscheinen. Zwischen den einzelnen Bildern ist aber in Wirklichkeit eine Zeitlücke, die wir nicht wahrnehmen. Diese Lücke bietet uns keine Shannon-Information, es passiert nichts. Ähnlich verhält es sich bei unserem erzeugten Effekt. Die von uns nachgewiesenen Teilchen füllen diese künstlich erzeugte Lücke.”

eine berühmte Zeichnung von Da Vinci

Die Teilchen könnten die Antwort auf ewige Fragen der Physik liefern. Die Arbeitsgruppe geht davon aus, dass sie Auslöser des Big Bang gewesen sind. Mit Hilfe verfeinerter technischer Möglichkeiten ließe sich der erzielte Laboreffekt sogar noch vergrößern und praktisch nutzbar machen: “Wir können nicht ausschließen, dass uns diese Technologie in Zukunft helfen wird, die großen Probleme der Menschheit wie Überbevölkerung, AIDS, den Unterschied zwischen Mann und Frau oder den Klimawandel zu lösen”, so deTyson.

Wissenschaftliche Studien hatten schon vorher gezeigt, dass Dunkle Materie den selben statistischen Gesetzmäßigkeiten wie das ideale Kelvon-Thompson-Gas in fraktalen Dimensionen unterliegt. DeTyson: “Dieses unglaubliche Verhalten ließ uns erst sogar vermuten, wir hätten es mit einer außerirdischen Intelligenz zu tun. Es stellte sich aber heraus, dass dieses Verhalten schon Ende des letzten Jahrtausends in der Chaostheorie bekannt war.”

Als kommendes Projekt der Arbeitsgruppe ist die Entwicklung einer Zeitmaschine geplant. Das MIT bietet 10 Mio $ für eine freiwillige Testperson, die ins Jahr 1933 zurückgeschickt wird und es schafft Hitler umzubringen.

7 Antworten zu Haben US-amerikanische Physiker eine spektakuläre Quanten-Zeitreise-Matrix entwickelt?

  1. kfermion sagt:

    Oh, sorry: “… für eine* freiwillige* Testpers*” muss es natürlich heißen.

    • Odradek sagt:

      Note to whomever it may concern: Artikel zum angeblichen “generischen Maskulinum”.

      Also keine Gefahr bei “einer freiwilligen Testperson” …

      • kfermion sagt:

        Interessantes Paper (“Au-pairs are …”), auch wenn die Autor*Innen den Sinn der Berechnung der Standardabweichung offenbar unterschätzen.

        Bedeutet das Ergebnis der Studie 2 und des anderen Papers nicht auch, dass sich genau durch die Entwicklung der spezifisch weiblichen Formen (im Französischen und Deutschen) die Bedeutung des “generischen Maskulinums” zu einem “tendenziellen Maskulinum” gewandelt hat, d. h. wenn es im Deutschen das Wort “Studentin(nen)” nicht gäbe, wäre “Student(en)” praktisch unmarkiert (wie im Englischen)?
        (So wie umgekehrt dem Wort “Geschwister” auch durch die Existenz von “Gebrüder” immer etwas Weibliches anhängt obwohl zwei Brüder durchaus Geschwister sind.)

  2. Odradek sagt:

    @kfermion: Irgendwie ja gerade das faszinierende am Beispiel Sprache, sie ist offensichtlich historisch und offensichtlich änderbar, aber höchstens sehr eingeschränkt steuerbar. Und: Würden wir eine generische Form schaffen, wenn wir qua Edikt die weiblichen Formen abschaffen könnten? Noch komplizierter: Verweist das nicht wieder auf das Problem Gleichheits- v.s Differenzfeminismus?

    So ein Mist, daß aus Ist-Beschreibungen mal wieder keine Sollensbeschreibungen folgen …

    Mir fällt jetzt keine Methode ein, das zu untersuchen und mir fehlt die Zeit zu recherchieren, aber es wirft die Frage auf, wie kommt das eigentlich, daß es in einigen Sprachen funktioniert mit einer geschlechtsneutralen Form, in anderen sich das pseudo-generische Maskulinum durchgesetzt hat?

    Steile These dazu: “Postgender” bei den Piraten ist nicht nur verschleierter Unmarkiertheits-Sexismus, sondern im besten Fall auch der nerdige Versuch – leider n00bisch das Problemfeld unzureichend kennend -, eine saubere Allgemeinlösung zu finden. (wenn ich das gebloggt hätte, wären die Zugriffe wohl wieder nach oben gegangen)

  3. Odradek sagt:

    Fällt mir gerade auf, wir haben doch noch ein Buzzword vergessen: Stiefel!

  4. [...] (ganz Antinotosistisch möchte ich hinzufügen: Wohl auch noch aus München) hat versucht, bei kfermions letzter Populärwissenschafts-Pardodie den Kommentar „Klasse, vielen Dank für die Infos! Gigantisch was sich da im Moment so [...]

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